Welche Förderung kommt infrage?
KfW 458 richtet sich an private Eigentümer von bestehenden Wohngebäuden. Für andere Antragsteller oder Gebäude können andere Programme passen. Aus der Auswahl einer Wärmepumpe allein folgt noch kein bestimmter Zuschuss.
Welche Obergrenze gilt?
Das KfW-Merkblatt, gültig ab 24. September 2026, nennt grundsätzlich höchstens 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Für Selbstnutzer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000 Euro gilt eine Obergrenze von 80 Prozent; bei erfüllten Voraussetzungen des Familienzuschlags liegt die Einkommensgrenze bei 40.000 Euro. Die persönlichen Boni sind einzeln nachzuweisen.
Bei einem Einfamilienhaus mit einer Wohneinheit und 28.000 Euro förderfähigen Kosten sind damit unter vollständig erfüllten Voraussetzungen höchstens 22.400 Euro möglich. Das ist eine Obergrenze, keine Förderzusage. Die geltenden Boni, Kostenstaffeln und angekündigten Absenkungen erläutert unser Förder-Info-Portal.
In welcher Reihenfolge geht es weiter?
Für KfW 458 wird zuerst die Bestätigung zum Antrag vorbereitet. Diese darf ein zugelassener Energieeffizienz-Experte oder ein Fachunternehmen erstellen. Vor dem Antrag muss außerdem ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit der vorgeschriebenen aufschiebenden oder auflösenden Förderbedingung und dem geplanten Umsetzungsdatum vorliegen. Die Bedingung darf nicht erst nachträglich ergänzt werden.
Was übernimmt EWI?
Wir prüfen das Vorhaben und erstellen die beauftragten technischen Nachweise. Privatpersonen stellen ihren KfW-458-Antrag grundsätzlich selbst; bei Wohnungseigentümergemeinschaften gelten besondere Vertretungsregeln. Nach der Umsetzung werden die ausgeführten Arbeiten und Rechnungen für die Bestätigung nach Durchführung geprüft.
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